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#30 Jahre Mauerfall

1961 - 1989

Den 30. Jahrestag von Grenzöffnung und Mauerfall in der DDR haben am 9. November 2019 Sachsen-Anhalt und Niedersachsen mit einer Festveranstaltung an der ehemaligen Grenzübergangsstelle Marienborn gefeiert.

Die Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff und Niedersachsen, Stephan Weill und auch die Beauftragte der Bundesrepublik für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kirchen und Verbänden haben an der Veranstaltung teilgenommen.

Haseloff, Weill, Grütters und die Landtagspräsident Gabriele Brakebusch eröffneten mit einem feierlichen Banddurchschnitt das neue Besucherleitsystem KOCMOC.
Ministerpräsident Haseloff: "Ein kleiner Schnitt für uns, ein großer Schritt für die Erinnerung."

In einer generationsübergreifenden Gesprächsrunde wurde das Thema "30 Jahre Grenzöffnung und Mauerfall in der DDR - Was können Ost und West heute voneinander lernen?" diskutiert. Gesprächspartner waren neben Minister a. D. Markus Meckel, der stellvertretende Vorsitzende des Grenzdenkmalvereins Hötensleben, Jan-Hendrik Prüße auch die Zeitzeugin, Dr. Annemarie Reffert und die Zeit-Autorin Valerie Schönian.

Marienborn war die größte und bedeutendste innerdeutsche Grenze außerhalb Berlins. Rund 1.000 Bedienstete versahen auf dem insgesamt 35 Hektar großen Areal zu DDR-Zeiten ihren Dienst.

Ab 1996 wurde hier die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn eingerichtet.

Fotos: für die Staatskanzlei Sachsen-Anhalt: Peter Gercke

Kontakt

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des Landes Sachsen-Anhalt
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