In Anwesenheit von Ministerpräsident Sven Schulze, Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra sowie des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Wolfram Weimer, wurde Otto der Große heute im Magdeburger Dom nach der Sanierung des Kaisergrabes feierlich wiederbeigesetzt.
„Otto der Große gehört zu unserer Heimat und macht Sachsen-Anhalt bis heute weit über seine Grenzen hinaus bekannt. Magdeburg, der Harz und Memleben sind kulturelle Höhepunkte, auf die wir stolz sind. Sie erzählen von der reichen Geschichte unseres Landes und laden Menschen aus aller Welt ein, unser Sachsen-Anhalt zu entdecken. Dieses Erbe ist ein großes Geschenk – und eine Verantwortung für unser Land und unsere Geschichte. Als Landesregierung werden wir es bewahren, lebendig halten und seine Bedeutung für Kultur und Tourismus noch stärker sichtbar machen“, erklärte Ministerpräsident Sven Schulze.
Kulturminister Rainer Robra betonte: „Sämtliche Maßnahmen am Grabmal Ottos des Großen wurden vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt in enger Abstimmung mit der Evangelischen Domgemeinde und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland durchgeführt. Ich danke für diese hochprofessionelle Zusammenarbeit. Das Grab Ottos ist nun auf lange Zeit gesichert.“
Staatsminister Wolfram Weimer betonte: „Was wir heute erleben, ist ein ganz seltener Moment. Wir schreiben Weltgeschichte. Wir begraben einen großen König und Kaiser, der lange vor unserer Zeit lebte und der Ort könnte dafür nicht passender sein:
Der Dom St. Mauritius und St. Katharina zu Magdeburg. Otto der Große steht wie kaum ein anderer für Stabilität und Kontinuität. Er war ein Großer, dessen Herrschaft auf Haltung und entschlossenem Handeln beruhte. Vor allem aber verstand er, dass Einheit nur geschaffen und bewahrt werden kann, wenn wir in unseren Nachbarn Freunde sehen, Verbündete suchen und den Blick auf das richten, was uns miteinander verbindet. Dieses Vermächtnis ist auch heute von Bedeutung. Es liegt an uns, es zu bewahren, weiterzutragen und lebendig zu halten.“
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